Vor seinem Auftaktmatch bei der Badminton-WM sind die Gegner für Tim Dettmann nicht genau einzuschätzen. Das Interesse der Fans zeigt sich bereits beim Training.
Ergebnisse:
1.Runde: Tim Dettmann & Annekatrin Lillie - Craig Cooper & Renee Flavell (NZL) 13:21 21:12 16:21.
Wie ist Eure Stimmung vor dem Auftaktspiel?
Die Stimmung ist
bestens. Wir haben den Jetlag sehr schnell überstanden,
da wir gestern erst sehr spät angekommen sind. Die erste
Trainingseinheit verlief heut morgen auch besser als
erwartet. Daher freuen wir uns nun auf unser Match gegen
die Neuseeländer.
Wie seht Ihr Eure Chancen?
Das ist schwer zu sagen. Meine Vorbereitung für die WM war leider nicht ganz optimal da eine langwierige Klausurphase etwas störte. Dennoch war ich in der letzten Trainingswoche mit meiner Leistung zufrieden. Außerdem kommt Anne gerade frisch von einem achttägigen Lehrgang aus Dänemark. Über die Gegner kann ich leider nicht viel sagen, da sie frisch zusammen gesetzt sind. Immerhin schlugen sie bei den NZ Open schon Daniel Shirley und Swee Ling Joanne Quay in drei Sätzen. Detlef Poste äußerte sich heute morgen mit einem 50 zu 50 Tipp.
Wart Ihr schon mal in Kuala Lumpur?
Ich war schon einmal hier. Allerdings liegt dies schon ein paar Jahre zurück. Damals waren die Malaysia Open mein erstes großes Turnier bei dem ich auch noch Einzelspieler war. Für Anne ist Kuala Lumpur Neuland.
Was für einen Eindruck habt Ihr von der WM, von der Stadt und von den Fans?
Von den Fans und der Stadt habe wir leider noch nicht sehr viel gesehen, da unser Hotel etwas außerhalb von Kuala Lumpur (in Subang) liegt und wir bisher noch nicht in der Haupthalle waren. Das einzig ungewöhnliche war, dass selbst in der Trainingshalle heut morgen schon zahlreiche Zuschauer anwesend waren.
Statement zum Spiel:
Insgesamt gesehen bin ich mit unserem Spiel zwar keineswegs glücklich, aber auch nicht besonders unzufrieden. Einzig der erste Satz war meinerseits sehr schwach. Zu viele flüchtige Fehler, keine konstruktiven Antworten im dritten Schlag und auch den Beinen fehlte es noch an koordinierter Balance. Genau das lief dann im zweiten Satz erstaunlich gut. So konnten wir diesen in alter Form klar für uns entscheiden. Im Entscheidungssatz konnten die Kiwis durch aggressiveres Spiel das Netz und somit den Angriff für sich gewinnen und das Spiel am Ende verdient mit 13:21, 21:12 und 16:21 für sich entscheiden. Dennoch schaue ich optimistisch auf die kommenden Turniere, da die etwas längere Studienpause wieder neue Motivation schenkt und ich mich nun auch für eine längere Phase wieder voll auf Badminton konzentrieren kann.

